Samstag, 24. November 2012

Wie Sterne in den Himmel werfen


Wie finde ich Orientierung im weiten Feld der Natur- und Schöpfungsspiritualität?
Was dient zur Orientierung, wenn wir draussen in unbekanntem Gelände sind? Markante Geländepunkte, Bergspitzen, Leuchttürme, Sonne und die Sterne. All dies nicht je einzeln, sondern wenn ich sie in Beziehung zueinander setze. “Wenn ich den Großvaterfels im Rücken habe und dann in Richtung Süden gehen, dann komme ich zur Tanne, die so aussieht wie…..” So entsteht ein Orientierungsmuster, eine Songline, wie wir es bei der Visionssuche nennen. Das Einzelne, was mir dort in der Wildnis begegnet, bekommt einen neuen Zusammenhang und zeigt mir einen Weg auf.
Es geht mir mit dem Thema Schöpfungsspiritualität so, dass mir dies Gebiet vorkommt wie eine wilde unentdeckte Landschaft. Es gibt zum Glück noch keine asphaltierten Strassen, keine Landkarten, keine Navis, ja noch nicht einmal feste Wege.  Wohl erkenne ich, dass Andere schon vor mir Wege schon gegangen sind.  Wie ein Fährtenleser finde ich Hinweise. Bruchstücke von Erkenntnissen, Heilsamen. Teile, Holons der großen Wahrheit.
Das Ganze kann ich noch nicht sehen. Werde ich wohl nie. Manchmal kommt es mir wie Chaos vor, all diese Gedanken, Ansätze, Traditionen, Theorien. Alles Fragmente.
So will ich in diesem Blog all das nehmen, all die Bruchstücke, die ich finde und will sie wie Sterne in den Himmel werfen. Dass sie leuchten in der Dunkelheit. Dass sie Muster bilden, Sternbilder.
Und irgendwann wird jemand sich an diesen Sternbildern orientieren können. Unseren Vorfahren dienten die Sternbilder zur Orientierung, wenn sie in der Dunkelheit über das weite unbekannte Meer fuhren.